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- Info
DIY instructions on wearable technology
Hannah Perner-Wilson (AT) is a designer and writes DIY instructions on wearable technology under the name Plusea.
By breaking technologies down to a basic level, she is able to develop her own interaction solutions and scenarios.
Since working together with Mika Satomi on Massage me, both continue to collaborate on wearable technology projects under the name Kobakant.
KOBAKANT is featured in the book Home Made Electronic Arts that was published by the Christoph Merian Verlag in Switzerland.
Links:
www.plusea.at
www.kobakant.at
Apr 21, 2010
by
gaugele
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Apr 21, 2010 11:51 AM
Piano me! Toy Piano embedded on a T-shirt instructions for the Electronic Textile Workshop Zürich 12/2009 by Hannah Perner-Wilson

Wearable Toy Piano
A Toy Piano embedded on a T-shirt.
It has 8 keys from Do to Do (1 octave). You can play simple music by wearing
the shirt and pushing the fabric button
on the shirt. All the components from the toy piano (batteries, speaker,
circuit board) are placed on the shirt and connected with poppers. All these
hard components are detachable so that you can wash it if you wish.
This particular Instructable is
made for the
Electronic Textile workshop that will be held in Zurich/Switzerland on
Saturday 7th December 2009 as part of the DIY
Festival Zurich . If you are interested in this workshop, please contact
the festival.
see also:
www.plusea.at
www.kobakant.at
by
gaugele
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Apr 21, 2010 11:45 AM
DIY instructions for old hoodies and headphones

HoodPHONES - Waterproof Hood Phones out of an old
hoodie with some Headphones. The user has been using them for a few week now and he loves it!!! If anything they are great just as ear muffs! It is simple to do, and so
far, working out greater then I expected. For further instructions see:
http://www.instructables.com/id/HoodPHONES-Waterproof/
by
gaugele
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Apr 21, 2010 11:40 AM
Child feels virtually hugged: Fashioning the future of a new huggy relationship between parents and children
by
gaugele
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Apr 21, 2010 11:28 AM
Kuschel-Geheimnis für DIYs
by
gaugele
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Apr 21, 2010 11:22 AM
self surveillance to beware your own ass of spectators
by amy khoshbin alias tinyscissors: when your „coin slot“ is exposed,
this wearable hip-pack vibrates that area to make you aware of it. you decide
to cover up, or let it all hang out.

tech summary: using a Lilypad Arduino, vibrating motor, and a photoresistor (measures the amount of light in your coin slot), you will make a wearable apparatus. when the photoresistor/your coin slot is covered, the hip-pack is at rest, when it/your coin slot is exposed, this triggers the vibrating motor to start vibrating & let the user know.

see: http://www.tinyscissors.com/index.php?/interactivework/coin-slot-detector
http://www.tinyscissors.com
by
gaugele
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Apr 21, 2010 11:11 AM
Electronic Happiness by virtual hugs

Dzmitry Tsetserukou, assistant
professor at Toyohashi University of Technology created HaptiHug, HaptiHeart and HaptiButterfly. Each sysmtem generates a different kind of tactile, physical feeling based on words sent over email,
twitter and other messaging systems.
http://www.talk2myshirt.com/blog/
Apr 11, 2010
by
Knowhere
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Apr 11, 2010 02:00 PM
Klaus Nomi verband 60er-Jahre-Pop mit Opernelementen, Discomusik und Synthesizerklängen. Äußerlich verkörperte er seinen Stil mit einer futuristisch anmutenden Ästhetik. Er schminkte sein Gesicht weiß, toupierte seine Haare in drei Richtungen und bewegte sich wie ein Roboter. Der in Bayern geborene Klaus Sperber hatte wegen seiner hohen Stimme (Mezzosopran) als Opernsänger keine Zukunft. Stattdessen ging er nach New York, wo er sich als Bäcker durchschlug und die Kunstfigur Klaus Nomi schuf (der Name ist ein Anagramm des SF-Magazins Omni). Opernfieber, Rockklänge, Maskentheater kombinierte er zu seinen exzentrischen Auftritten. Entdeckt und aus den Kellerbühnen herausgefischt hat ihn David Bowie.
Klaus Nomis (1944 geb. bürg. als Klaus Sperber - †1983) typisches Markenzeichen war sein weiß geschminktes Gesicht (Kabuki-Maske) mit blauschwarzen Lippen und schwarzen diabolisch frisierten Haar. Dazu trug er auf der Bühne eine Art überproportionales Pagengewand aus schwarzem und weißen Porzelan, das aus zwei ineinaderlaufenden Dreiecks-Strukturen und einer überdimensionalen schwarzen Fliege bestand.
"Er sieht aus wie nicht von dieser Erde und hört sich noch seltsamer an" - schrieb einst der New Musical Express und warnte: "Von der Musik geht eine seltsame, furchterregende Faszination aus. Mit äußerster Vorsicht zu erforschen."

Zitat Klaus Nomi: "Am meisten fasziniert mich die Zukunftsversion unserer Gesellschaft, ob Kunst, Mode oder Architektur. Ich liebe es mir vorzustellen, auf verschiedene Planeten auszuwandern. Ich würde gerne in eine andere Galaxis reisen und mit meiner Band dord ein Konzert geben"
Die Gothic-Szene gilt als ästhetisch orientierte Subkultur, deren Mitglieder als friedlich, aber auch als unnahbar, elitär oder wirklichkeitsfremd wahrgenommen werden. Sie ist eine retrospektive Kultur mit einer enormen Bandbreite an modischen Formen.[24]
Die Durchschnittsbevölkerung wird von Teilen der Gothic-Kultur negativ kritisiert, etwa als konservativ, konsumorientiert, intolerant, egoistisch und vom Gesetz der sozialen Bewährtheit geleitet.[2] Aus der Ablehnung dieser Eigenschaften resultiert eine demonstrative Distanzierung zur Gesellschaft.
Eine charakteristische Lebenseinstellung, die alle Angehörigen der Gothic-Kultur miteinander teilen, gibt es nicht. Zwar werden philosophische, religiöse sowie politische Fragen unter Goths thematisiert,[25] allerdings nicht einheitlich beantwortet.
Als ein besonderes Merkmal wird häufig die Friedfertigkeit der Szene
hervorgehoben. Diese ist jedoch überwiegend auf eine selbstbezogene,
passive und teils resignative Grundhaltung zurückzuführen.[27] Die Gothic-Kultur ist keine politisierte Bewegung. Sie verfolgt weder Ziele noch folgt sie einer gemeinsamen Ideologie.
http://de.wikipedia.org/wiki/Gothic_(Kultur
)
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Knowhere
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Apr 11, 2010 01:58 PM
Der deutsche Modemacher Bernhard Willhelm ist für seine ausgefallene Mode und vor allem für seine unkonventionellen Präsentationen bekannt.

2004 machte er die Kostümausstattung und eine gleichnamige Kollektion für den Film "Ghost´s, man erkennt schon damals seinen starken Hang zum Humor. Die Geister wirken gar nicht Furcht erregend sondern eher freundlich und symphatisch.

Bernhard Willhelm bricht Klischees. Modestile, Farben und Materialien werden neu gemixt. Aber auch überspitzte Darstellungen unserer Gesellschaft werden von ihm thematisiert: Superhelden, Soldaten, Rockstars Sportler etc. werden wie ein Konsumgut gehypt. Bernhard Willhelm inszeniert diese Stereotypen und stark vorbelasteten Symbole neu - immer mit einer Prise Humor.
Auch politische Themen greift er auf, wie zum Bsp. seine Toten-Make-Ups zum
Start des Irak-Krieges, die Ölkrise, den
Subprime-Markt, die schlechten Nachrichten im Fernsehen – all das setzt
er in Mode um.
 
Willhelm liebt das Außergewöhnliche: So hat er für eine Modenschau einst
die Models nur wenige Stunden zuvor an der Pariser Metrostation Barbès
eingesammelt.
Die Winterkollektion 2010 wurde auch mittels einer Installation anstelle einer Laufstegshow präsentiert (siehe: http://vimeo.com/9958273)
http://bernhard-willhelm.com/
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Knowhere
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Apr 11, 2010 01:58 PM
David Bowie aka David Jones wird am 08.01.1947 in London geboren. Er gilt als das Chamäleon der Popmusik. Über die Jahre schlüpft er in die verschiedensten Rollen: Vom androgynen Bürgerschreck in Mädchenkleidern in den 70ern (Ziggy Stardust), über den braungebrannten Schwiegermuttertraum in den 80ern, zum Rocker Anfang der 90er. Und schließlich mutiert der reife Mitt-Fünfziger zum Großaktionär (er bietet sein Gesamtwerk an der Börse an) und Drum´n´Bass-Fan. Vor allem zwischen 1970 und 1985 kommt diese Verwandlungsfreudigkeit Bowies beim Publikum gut an. Bowie erarbeitet sich in dieser Zeit seinen unumstrittenen Ruf als Weltstar. In dieser Phase schreibt er zeitlose Songs (wie Space oddity, Rebel rebel, Heroes, Let´s dance) und trifft mit seinen Bühnencharakteren den Nerv der Zeit. Außerdem hilft er anderen Rockstars (Iggy Pop/ Lou Reed) als Produzent/ Songwriter wieder zu Erfolg. Desgleichen genießt er als Schauspieler große Erfolge (z.B. 1980 am Broadway in "The Elephant Man"). Ab 1986 scheint der Multimillionär aber genug zu haben. Eher lustlos versucht sich Bowie als Rocker, dann als Maler und 1997 sogar als Drum´n´Bass-Musiker. Die große Aufmerksamkeit bleibt aber aus. Erst 1999 besinnt er sich seiner Stärken und legt mit "hours..." ein Album vor, das seine besten Arbeiten Ende der 70er wieder in unserer Zeit aufleben lässt. Es folgt das ebenfalls 70er-Jahre getönte "Heathen" Album. Schließlich sozusagen das erste Alterswerk "Reality"(2003), mit den programmatischen Titeln "Never get old" und "Bring me the disco king".
(vgl: http://www.motor.de/kuenstler/david_bowie/biografie)
The Rise and Fall of Ziggy Stardust
The Rise and Fall of Ziggy Stardust beschrieb Richard Cromelin im Rolling Stone-Magazin vom 20. Juli 1972 als David Bowies bisher thematisch ambitiösestes und musikalisch kohärentestes Album. Der Musiker gab sich androgyn, was damals modisch war, wobei David Bowie, wie während seiner ganzen Karriere bis heute durchaus den Zeittrends nicht abhold war, im Gegenteil. Doch dabei wurde er (fast) nie seicht, oberflächlich, beliebig. Für Cromelin war Bowies Androgynität kein blosser Reklametrick, aber doch Teil seines Images und seiner Kunst. Schon damals setzte sich der Künstler mit Frustrationen auseinander. Sein Album umspannte eine bittersüsse Melancholie. David Bowie war nicht nur extravagant, schreiend anders, sondern er pflegte die Nuance, die Zwischentöne. Cromelin verwies 1972 auf Bowies Lieblingsthemen: die Sterblichkeit, die Notwendigkeit, sich mit dem Schmerz zu versöhnen, abzufinden, Konflikte zwischen alt und neu. Lady Stardust, Starman oder Ziggy Stardust sind Klassiker der Popmusik, die heute niemanden mehr schockieren und beweisen, wie weit David Bowie seiner Zeit voraus war..
(vgl: http://www.cosmopolis.ch/cosmo9/Bowie.ht)
http://www.youtube.com/watch?v=Sa6bI_95G9I
http://www.youtube.com/watch?v=6dQWzdUVMbI
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Knowhere
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Apr 11, 2010 01:57 PM
 Markus Schinwald, dessen Werk auf
sehr individuelle Weise Bezüge zu historischen Mythen, zur Psychoanalyse
und den Kulturtheorien herstellt, nimmt eine wichtige Position im
aktuellen Kunstdiskurs ein. In seinen Arbeiten thematisiert
Markus Schinwald die facettenreiche kulturgeschichtliche Bedeutung des
Körpers und dessen mediale Inszenierung. Prothesen und mechanische
Apparate versetzen die Protagonisten seiner Filme und Fotografien oft in
marionettenhafte Zwänge, die den menschlichen Körper selbst zum
kulturellen Artefakt werden lassen. Ob bühnenhafte Installationen,
Eingriffe in Kleidungsstücke, fotografische oder filmische Arbeiten -
der Künstler bedient sich unterschiedlichster Techniken, deren Ästhetik
er für seine Geschichten adaptiert, um eigenwillige und mystische
Lebenswelten zu schaffen. Aufsehen erregte der in Wien lebende
Künstler zuerst mit seinen eigenwillig gestalteten Kleidungsstücken.
Deformation durch die Passform: Schinwalds Jubelhemd(1997) zwingt den
Träger durch verkehrt herum eingenähte Ärmel seine Arme nach oben zu
halten, zum Jubeln – oder zur Kapitulation. Durch minimale Eingriffe
entzieht er den Kleidungsstücken ihre eigentlich zugedachte Funktion:
In den Schuhen, die auf ihren Absatz verzichten müssen, kann man nicht
gehen. Die Kleidungsstücke nehmen eine skulpturale Anatomie an. Ihre
Träger werden zu lebenden Spruchbändern. Mit den herrschenden Diktaten
der Mode wird gebrochen, auf einfachste und humorvolle Weise wird ihre
ideologische Bedeutung entlarvt. Den symbolisch-medialen Konventionen
der modernen Konsumgesellschaft zum Trotz widerspricht diese Mode
außerdem den üblichen menschlichen Bewegungsabläufen. (vgl: http://its-a-textile-world.blogspot.com/) Auszug aus
dem Interview mit Markus Schinwald für db-art.info >> 2005/08
>> feature http://www.deutsche-bank-art.com/art/assets/print_artmag.php?lang=de&id=397Die kulturellen Zwänge, die den Körper
formen und verformen, bestimmen von Beginn an Ihre Arbeit. Bereits in
den Neunzigern entwickelten Sie Fetisch-Damenschuhe ohne Absatz sowie
"Pixies", High Heels in Größe 33, oder das "Jubelhemd" mit verdreht
eingenähten Ärmeln, das seinen Träger zwingt, die Arme hochzuheben. Was
hat Sie zu diesen Entwürfen veranlasst? MS: Das Jubelhemd ist
eigentlich aus dem Anzug für einen Dirigenten entstanden. Dirigenten
brauchen eine bestimmte Bewegungsfreiheit, daher sind die Ärmel der
Hemden leicht verdreht eingenäht. Beim Jubelhemd habe ich das eigentlich
nur übertrieben und die Armkugel völlig verdreht. Wenn man die Arme
nach oben hebt, dann passt es, wenn man sie nach unten halten möchte,
dann zwickt es. Die Haltung, die sich daraus ergibt signalisiert Feiern
und Ergeben zugleich. Der Übergang zwischen Freiheit und
Unterwerfung scheint auch der Punkt zu sein, an dem in Ihren Arbeiten
eine körperliche Transformation stattfindet. Was reizt Sie an diesem
Moment? MS: Das kann ich gar nicht genau beschreiben. Es hängt
natürlich alles mit dem menschlichen Körper zusammen. Vielleicht ist es
ja auch ganz banal die Tatsache, dass ich selbst in einem Körper "wohne"
und mich das beschäftigt. http://www.saatchi-gallery.co.uk/blogon/2007/10/markus_schinwald_at_atelier_au.php
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Knowhere
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Apr 11, 2010 01:56 PM
2008 präsentierte der Künstler Peter Wehninger im ehemaligen Wassergüteamts des 22. Wiener Gemeindebezirk bei der Gruppenausstellung "die Zelle" (http://www.diezelle.net/) eine beeindruckende Arbeit.
Ein 200 Kilogramm schwerer Betonblock ist mit Nähfaden von der Decke abgehängt. Die Fäden sind in den Beton eingegossen und über die gesamte Zimmerdecke verteilt mit Schraubösen befestigt.

http://www.peterwehinger.net/beton/01.html
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Knowhere
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Apr 11, 2010 01:51 PM
Die 1991 in New York geborene Künstlerin Zoe Leonard ist für ihre Fotografien und Installationen/Objekte bekannt.
Nachdem 1992 ein ihr nahestehender Freund gestorben war, begann sie über fünf Jahre hinweg, die Schalen von Bananen, Orangen, Grapefruit, Zitronen und Avocados abzuschälen, zu trocknen, mit Wachs und Plastik auszustopfen und dann mittels Nadel und Faden, mit Knöpfen, Draht, und Kleber wieder zu verschließen. Die Arbeit trägt den Titel Strange Fruit (for David).
http://farm1.static.flickr.com/2/1867504_4bfcb96d31.jpg
http://www.db-artmag.com/cms/upload/54/feature/leonard/35_shop_colour.jpg
http://www.muenchenblogger.de/files/images/zoe-leonard-02.preview.jpg
Die 1961 in Liberty, New York geborene Leonard zählt heute zu den herausragendsten Persönlichkeiten des internationalen Kunstgeschehens und war in den vergangenen Jahren mehrfach in Ausstellungen wie der documenta und der Whitney Biennale vertreten. Seit über zwanzig Jahren schafft Zoe Leonard fotografische Aufnahmen, in denen die unscheinbaren Widersprüche unseres Alltags hervortreten. Ihre Bilder lassen die Spannungen zwischen Natur und Kultur, dem Lebendigen und Vergänglichen, dem Lokalen und Globalen sichtbar werden. Leonards Schwarz-Weiß- und Farbfotografien faszinieren dabei inbesondere aufgrund ihres präzisen Blicks für Übersehenes und Details.
Zoe Leonard beschäftigt sich mit der Sprache der Fotografie in ihren verschiedensten Gattungen: der Luftaufnahme, der wissenschaftlichen Dokumentation, dem Schnappschuss, der Modefotografie oder der Aufzeichnung von Ausstellungsdisplays. Sie variiert Blickpunkte, Perspektiven und Distanzen, dreht, verschiebt oder beschneidet ihre Motive und präsentiert die Fotografie als subjektives Dokument. Gleichzeitig unterläuft Leonard die Konventionen klassischer Ausarbeitung. Ihre Fotografien werden nie beschnitten oder retouchiert. Indem sie die schwarzen Ränder des Negativs in den Ausdruck mit einbezieht und Flecken, Staubspuren oder Kratzer im Negativ belässt, macht sie den fotografischen Entstehungsprozess sichtbar und erinnert an die Geschichtlichkeit der Aufnahmen.
Apr 09, 2010
by
Knowhere
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Apr 09, 2010 12:00 AM
1992 fand in der Winer Seccession die Gruppenausstellung "Gemischtes Doppel" von der Generali Foundation statt. Mit einer Künstlermütze aus schwarzem Frottee, die er der Goldhaube der Secession aufsetzte, spielte er frech auf die Behübschung der Wiener Fernwärmemanlage durch Friedensreich Hundertwasser an.
http://www.pips.co.at/huete/anin/markus.htm
Marcus Geiger, geboren 1957 in Muri (CH), hat in seinen künstlerischen Interventionen der letzten Jahre konzeptuell den Begriff des "Kunstwerks" thematisiert und ihn provokativ in Frage gestellt. Seinen Projekten der vergangenen Jahre, in denen er bevorzugt mit Materialien wie Frotteestoffen (Handtüchern, Schlafmäntel, selbst geschneiderten Anzügen etc.) und Nadelfilz arbeitete, scheint vordergründig Ironie zugrunde zu liegen. Die Entscheidung für diese Materialien, die Assoziationen mit Behaglichkeit und häuslicher Privatsphäre auslösen, verstärkt im Kontext des zeitgenössischen Kunstbetriebs den ironischen Aspekt der Arbeiten. Dem widerspricht jedoch die zeitaufwendige Produktionsweise, mit der Marcus Geiger die gewählten Materialien verarbeitet. Solcherart scheinen die Installationen Marcus Geigers bewußt im Spannungsfeld zwischen alltäglichem Gebrauchsgegenstand und Kunstwerk positioniert und halten dem Betrachter eine Erfahrung offen, die jede eindeutige Lesart unterbindet.
Apr 07, 2010
by
Knowhere
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Apr 07, 2010 11:35 AM
Ende des 19. Jahrhunderts begann in Europa (England, Skandinavien, Deutschland) eine Reformbewegung, die sich gegen die damalige extreme Modellierung des weiblichen Körpers durch Korsett, Stützröcke und Polster wandte. Aus medizinischer Sicht wurde argumentiert, dass das Korsett die inneren Organe einenge und dadurch die Gebärfähigkeit der Trägerin beieinträchtige, und aus ästhetischen Gründen wurde die optische Unterteilung des weiblichen Körpers in mehrere Teile moniert. Es wurde gefordert, die Kleidung der Frau solle eine „Ganzheitlichkeit“ widerspiegeln. Aus emanzipatorischer Sicht solle ein Kleid praktisch sein und Mobilität erlauben. In gebildeten bürgerlichen Kreisen (Beamte, neue Angestellte, geistig und künstlerische Berufe) wurde das „Reformkleid“ propagiert. Es war aus leichtem Stoff und locker fallend und zeigte im Vergleich zur taillenbetonten Kleidung eine ganz neue Silhouette (Ellwanger 2002). Das Reformkleid ist Ausdruck gesellschaftlicher und politischer Strömungen. Die kritischen Zeichnungen der Zeit zeigen, dass Kleidung als Bestandteil gesellschaftlicher Entwicklungen öffentlich und kontrovers diskutiert wurde. Heute ist für uns die Symbolsprache des Reformkleides nicht mehr ohne weiteres erkennbar, wir brauchen ergänzende Informationen über den Zeitgeist um 1900, um die mit dem Kleid kommunizierten Inhalte zu verstehen.
Vgl: (http://www.journal-ethnologie.de/Deutsch/Schwerpunktthemen/Schwerpunktthemen_2006/Hautzeichen_-_Koerperbilder/Kleidung_und_Koerper_international:_Ein_Perspektivenwechsel/index.phtml)
Als D. bezeichnet man die revisionist. Kräfte der 1860er Jahre, die sich in versch. Kantonen gegen die Kontrolle des Staatswesens durch das im Freisinn (Freisinnig-Demokratische Partei, Liberalismus) repräsentierte, etablierte Bürgertum richteten und das von diesem vertretene Repräsentativsystem durch direktdemokrat. und staatsinterventionist. Einrichtungen ersetzen wollten. Diese sollten die Grundlage für eine harmon. Zukunft der in der Nation geeinten Gesellschaft bilden. Sozioökonomisch kann die D. als Reaktion der betroffenen Schichten auf die Auswirkungen fortschreitender Industrialisierung und freier Konkurrenz verstanden werden.
http://hls-dhs-dss.ch/textes/d/D17382.php
Dear Mr. President ist eine Single der US-amerikanischen Sängerin Pink. Das Lied ist das fünfte Lied auf dem Album I’m Not Dead und ein offener Brief an George W. Bush.[1] Als Single erschien es in Deutschland am 27. April 2007 bei Sony BMG.[2] In den USA wurde es nur als Teil des Albums, aber nie als Single veröffentlicht.
Das Lied besteht aus einer Reihe von Fragen in anklagendem Ton wie etwa: „Was fühlst du, wenn du all die Obdachlosen auf der Straße siehst?“
http://de.wikipedia.org/wiki/Dear_Mr._President

Black Power ist ein Slogan der Bürgerrechtsbewegung der Afroamerikaner in den USA, der sich an einen Buchtitel von Richard Wright (1908–1960) anlehnt. Der Bürgerrechtler und Vorsitzende des Student Nonviolent Coordinating Committee, Stokely Carmichael (1941–1998) prägte den Begriff 1966 nach einer Demonstration in Jackson, bei der es zum Zerwürfnis mit der Bürgerrechtsbewegung unter Führung Martin Luther Kings gekommen war.
30 Tage lang ernährte sich der New Yorker Filmemacher Morgan Spurlock ausschließlich von McDonald's-Produkten. Die verheerenden Folgen schildert er in seiner polemisch-amüsanten Dokumentation "Super Size Me" - einem Film, der nicht nur den Fast-Food-Giganten das Fürchten lehrte.
Ein Selbstexperiment und Demonstration gegen unserer Konsum und Fast- Foodgesellschaft.
Ähnlich wie sein Kollege Michael Moore inszeniert sich Spurlock als
ebenso humoriger wie populistischer Protagonist seiner eigenen
One-Man-Show, ein Robin Hood der Übergewichtigen, der auszieht, das
böse "Corporate America" das Fürchten zu lehren.
http://www.spiegel.de/kultur/kino/0,1518,308577,00.html
We Feed the World ist ein österreichischer Dokumentarfilm, der ein kritisches Licht auf die zunehmende Massenproduktion von Nahrungsmitteln und die Industrialisierung (zum Beispiel in der Massentierhaltung) wirft.
Wagenhofer plante ursprünglich, einen ausführlichen Dokumentarfilm über
Wiener Märkte zu drehen. Bei der Recherche jedoch eröffneten sich
weitläufigere Perspektiven. So begann Wagenhofer beispielsweise
nachzuforschen, woher Händler die Lebensmittel beziehen. Seine
Intention war es, über die Nahrungsmittelproduktion und ihre
Zusammenhänge aufmerksam zu machen und das Bewusstsein der Zuschauer in
Bezug auf ihren Nahrungsmitteleinkauf zu erweitern.
http://de.wikipedia.org/wiki/We_Feed_the_World

Apr 05, 2010
by
Mausezahn
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Apr 05, 2010 06:31 PM
„die Bank, das Garn und die Bohrmaschine …“


Die Holzlatten von öffentlichen Sitzmöbeln werden mit Löchern durchbohrt
und traditionell mit Nadel und Garn bestickt. Dabei werden die lokalen
und regionalen Kontexte der Alltagskultur aufgegriffen – in ihrer
tradierten Paradoxie und Widersprüchlichkeit. So wird ‘heimische
Häuslichkeit’ zwischen Kitsch, Wohlgefühl und Unerträglichkeit zum Thema
gemacht, indem die Bänke schlicht zum Sitzen einladen… echte Gefühle
für heimatliche Klischees.
by
Mausezahn
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Apr 05, 2010 05:16 PM
das feministische magazin
Die an.schläge berichten nicht nur über so
genannte „Frauenthemen“, sondern über das aktuelle politische,
gesellschaftliche und kulturelle Geschehen aus feministischer
Perspektive. Es geht dabei um das Herstellen einer feministischen
Gegenöffentlichkeit, um Parteilichkeit statt Pseudoobjektivität und um
das Sichtbarmachen weiblicher Wirklichkeiten und Erfahrungen in einer
männlich dominierten (Medien-)Welt. Das Prinzip der kollektiven
Redaktion ist hierbei genauso von Bedeutung wie die Offenheit gegenüber
vielfältigen feministischen Sichtweisen und Lebensweisen von Frauen. Abos, Spenden und Inserate sind unsere wichtigsten unabhängigen
Einnahmequellen. Die an.schläge sind als feministisches Monatsmagazin ein
einzigartiges Projekt in der deutschsprachigen Zeitungslandschaft.
http://www.anschlaege.at/
by
Mausezahn
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Apr 05, 2010 04:35 PM
- Zapatismus, Ya Basta und die Tute Bianches -
Ya Basta ist nicht gleich Tute Bianches. Tute Bianches ist
hauptsächlich
eine Aktionsform und ein Selbstverständnis. In ihr erkennen
sich verschiedene Menschen, Gruppierungen und politische
Strömungen;
und prägen somit die Gestaltung der Form.
Ya Basta ist ein Netzwerk von Gruppen, die sich mit dem Aufstand
der Zapatistas in mehreren Städten Italiens gebildet haben
und eine der politischen Strömungen die zur Kristallisierung
der Tute Bianches beigetragen haben: "Die Zapatistas haben
einen wichtigen Beitrag geleistet, mit ihren Ideen Politik zu
machen,
ohne um die Macht zu kämpfen. Wir versuchen diese Botschaft
zu übersetzen und unsere eigene Ausdrucksform zu finden."
Inspiriert wurden die AktivistInnen, als sie selbst bis in den
chiapanekischen
Dschungel Südmexikos anläßlich eines interkontinentalen
Encuentros gereist sind. "Am Anfang haben wir vorhergehende
Formen der Direkten Aktion diskutiert, der Sabotage, der
revolutionären
Gewalt usw. Wir haben daraus geschlossen, dass unter den
aktuellen
Bedingungen der Zivilgesellschaft, der Gebrauch unserer Körper
als Waffe die Kräfte derjenigen Menschen freisetzen könnte,
die zu den alten Formen und Schemen nicht geantwortet haben. Es
ist eine kreative Form die andere Seite in ein Problem mit
einzubeziehen.
Mit gewaltfreien Mittel der Direkten Aktion, bleibt die Sprache
der Gewalt auf die Seite der Polizei und des Staates. Klassische
Demonstrationen beeindrucken sie nicht mehr, jetzt sind wir als
BürgerInnen ungehorsam, sie schlagen zurück, aber wir
verteidigen uns. Das zieht die Aufmerksamkeit der Menschen und
gibt
unserem Protest Echo".
Diese konfrontative Haltung macht Sinn: das tiefverwurzelte
(Selbst)bild
des Staates als Institution, die die Interessen aller vereint,
ist
im neoliberalen Zeitalter stark am bröckeln, in Italien auf
jeden Fall früher als in der BRD.
Ein offen in Erscheinung tretender Interessengegensatz zwischen
legitimen Bedürfnissen von BürgerInnen und staatlichen
Maßnahmen sind eine gute Voraussetzung für emanzipative
Prozesse, weg von der Forderung an den Staat, sozial abfedernd zu
agieren oder ökonomisch steuernd zu intervenieren mit dem
Anspruch,
einen Wohlstand für alle zu sichern. "Unser Beitrag ist
eine radikale Form der Konfrontation, die über die klassischen
Formen der Demonstration hinaus geht und die Möglichkeit einer
Massenbeteiligung mit sichereren Methoden ermöglicht. Junge
Leute sehen, daß der Einsatz ihres vor der Polizei geschützten
Körpers klare Wirkungen hat. Die Bewegung wächst. Wir
sind nicht eine politische Gruppe, es handelt sich um eine
horizontale
Bewegung, in der jede Person auf ihre besondere Weise zur Debatte
und Organisation beiträgt. Alles ist untereinander verstrickt,
es gibt Leute allen Alters. Alte Modelle von Avantgarden und
Anführer
sind vorbei."
In einem Flugblatt schreiben sie: "Wir haben uns eine neue
Herausforderung gesetzt: aus dem Boden zu sprießen, um uns
auf diese Weise in den Aufbau der Gesellschaft einzubringen, um
die Selbstverwaltung und Selbstorganisation zu fördern, die
in den letzten Jahren aufgebaut wurde. Wir wollen uns vom
Widerstand
in eine Offensive bewegen, hin in die Arena der Träume, der
Rechte, der Freiheit, für die Eroberung der Zukunft, die heute
den neuen Generationen verweigert wird".
Wie die Zapatistas erkennt Ya Basta, dass die Befreiungsprozesse
notwendigerweise kontinuierlich in Frage gestellt und neu
definiert
werden müssen . "Wir gehen mit Fragen auf unseren Lippen",
sagen sie, " nicht mit Befreiungsstrategien, die als absolute
Wahrheit festgelegt werden. Diese Tabus, die die Bewegungen der
Vergangenheit charakterisiert haben, müssen hinter uns gelassen
werden".
- Die Rolle der Kommunikation: Die Unsichtbaren sichtbar
machen
-
Die weißen Overalls werden als Symbol der Unsichtbarkeit
getragen,
als Idee der 'nicht-Identität' (siehe 'sans papiers'). Die
Aktionsform hat eine stark symbolische Wirkung und kommunikative
Stärke. Für sie entspricht der Aufbau einer Gesellschaft
der Praxis einer sicheren Identität, aber mit offenen
Beziehungen.
Sie versuchen viele anzusprechen und in den Konflikt mit
einzubeziehen,
dazu wollen sie "Kommunikationsräume erobern". Organisation
und 'Centri Soziale' Organisisiert sind die AktivistInnen zum
größten
Teil in ihren 'sozialen Zentren', besetzte und selbstverwaltete
Häuser oder Gelände, die in vielen Städten zu finden
sind.
Wie schon erwähnt, findet mensch hier Leute, die sich zu Ya
Basta zählen oder nur zum sozialen Zentrum oder beides. Auf
der Straße sind aber alle unter 'Tute Bianches' zu finden.
Der wohl größte und beeindruckendste Centro Soziale ist
der Leoncavallo in Mailand, der eine lange Widerstandsgeschichte
hat. Das Gelände ist enorm: mehrere Räume, Cafés,
Bühnen, eine Kantine, ein Buchladen, Büro- und Plenumsräume,
ein Konzertraum in dem Konzerte für 5000 Leute veranstaltet
werden können und noch viel mehr. Alles selbstverwaltet.
Auffällig ist, das mensch nicht nur junge Leute sieht, sondern
alle Generationen. Eine Kontinuität in der Widerstandsgeschichte
ist spürbar. Eine ältere Frau, die hier als 'la madre'
vorgestellt wird, erzählt Geschichten: unter anderem, wie sie
in Argentinien war und die 'madres de la plaza de mayo 'getroffen
hat. Sie sagt, daß über 1000 Gerichtsverfahren gegen
ca. 200 Leute aus dem Centro Soziale am laufen sind, dass sich
aber
alle kollektiv den Ermittlungen entgegenstellen. "Wir machen
weiter", sagt sie mit einem strahlenden Lächeln, während
sie die Kippenfilter von einer Veranstaltung wegfegt. Sie scheint
jede und jeden im Haus zu kennen.
Die Centri Soziale sind alle untereinander vernetzt und
mobilisieren
oft gemeinsam, wie z.B. nach Prag. In jedem Centro Soziale
bestehen
kleine Bezugsgruppen, die bestimmte Rollen in der Aktion der Tute
Biaches üben und sich Gedanken zur Schutzkleidung machen.
aus: http://www.sterneck.net/politik/tute-bianche-widerstand/index.php, 05.04.2010
Siehe auch: Eintrag "Tute Bianche" auf diesem Blog.
by
Mausezahn
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Apr 05, 2010 04:30 PM
DIE TUTE BIANCHES, ZAPATISMUS
UND WIDERSTANDSKULTUR IN ITALIEN
Spätestens seit den Protesten in Prag anläßlich
des IWF/Weltbankgipfels 2000 sind die Bilder der Tute Bianches,
der weiß gekleideten und gepolsterten AktivistInnen aus Italien,
wie ein Mythos um die ganze Welt gegangen. Hinter der Aktionsform
verbirgt sich eine Suche nach einem Befreiungsprozess aus den
Zwängen
der kapitalistischen Welt. "Wir sind eine Armee von Träumern,
deshalb sind wir unbesiegbar" schreiben die AktivistInnen auf
ihren Transparenten und Broschüren.
Nach Prag sind fast 900 AktivistInnen aus Italien mit einem Zug,
dem Global Express, gekommen. Davon haben sich ca. 100 aktiv an
der Aktion der Tute Bianches beteiligt. Hinter ihnen, eine grosse
Menschenmenge zur Unterstützung, neben ihnen die Medien der
ganzen Welt und vor ihnen die Robocops des Staates mit Panzern,
Wasserwerfern, Schlagstöcken und Pfefferspray. Die sogenannte
Demokratie des IWFs und der Weltbank hinter Panzer und Gitter.

- Der Körper als Waffe des Zivilen Ungehorsams -
"Wenn die Welt zu verkaufen ist, ist rebellieren
selbstverständlich"
Die Tute Bianches sind gut ausgerüstet und benutzen dazu
hauptsächlich
billige Materialien und ihre Kreativität: Matratzen, alte Reifen,
Baustellenhelme, Rettungsjacken, Armpolster aus Isomatten und
Isolierband,
Gasmasken, aber auch Luftballons, Wasserpistolen oder
selbstgemachte
Schutzschilder kann mensch in ihrem Repertoire finden. Wieso ?
"Gegen
eine Welt in der das Geld alles regiert, bleiben uns nur noch
unsere
Körper, um gegen die Ungerechtigkeit zu rebellieren",
meint Don Vitaliano, ein Pfarrer, der auch unter den Tute
Bianches
zu finden ist. " Wir sind nicht bewaffnet, wir agieren als
Menschen und setzen unsere Person ins Spiel. Wir fürchten uns
vor der Polizeigewalt, deshalb schützen wir uns."
Diese Aktionsform begann vor knapp einem Jahr in Italien und
überraschte
alle durch ihren Erfolg. Im Januar 2000 gab es bundesweite
Mobilisierungen
gegen Abschiebeknäste in Italien. Mehrere zehntausend Menschen
sind dafür auf die Straße gegangen.
Die Demonstration gegen den Abschiebeknast Via Corelli war ein
besonderer
Erfolg. Die Tute Bianches hatten ihre Entschlossenheit
angekündigt
in den Abschiebeknast einzudringen und zu schliessen. Die mehrere
Tausend Tute Bianches marschierten vorne und mussten stundenlang
Auseinandersetzungen mit der Polizei aushalten, bevor diese dann
aufgeben musste und die Leute ins Lager eindringen konnten.
Abends
kündigte der Innenminister die Schliessung von Via Corelli
an. Die aufgeblasenen Reifen dienen dazu die Schlagstöcke der
Robocops rückprallen zu lassen. "Über 150 Tränengaspatronen
haben wir bei dieser Aktion gezählt" grinst ein junger
Aktivist. Die rauchenden Tränengaspatronen werden in Kisten
oder unter Eimer geworfen, um sie zu neutralisieren. Es erinnert
an eine Beschreibung Ghandis des zivilen Ungehorsams: 'Feuer mit
Wasser löschen'.
Seitdem sind Tute Bianches auf vielen Mobilisierungen zu sehen:
Antifaschistische Demos, Mobilisierungen gegen den OECD Gipfel in
Bologna oder gegen die Eröffnung der Gentechweltausstellung
in Genua bei der sie bis zum Eingang eingedrungen sind und die
Ausstellung
zum Fiasko und nationalen Debatte gezwungen haben.
aus: http://www.sterneck.net/politik/tute-bianche-widerstand/index.php, 05.04.2010
Siehe auch: Beitrag "Ya Basta" auf diesem Blog.
by
Mausezahn
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Apr 05, 2010 04:20 PM
Seit dem Ende des kalten Krieges ist es zu einer nie dagewesenen
Zusammenballung
etablierter Medienmacht gekommen. Medienkonzerne verbreiten über
unzählige Kanäle ihre
vielfach durch politische u./o. wirtschaftliche Interessen
gefärbten Informationen und
konstruieren somit Kraft ihrer Definitionsmacht ein Bild der
Realität, das teilweise
in krassem Gegensatz zu einer von vielen Menschen ganz anders
erlebten Wirklichkeit
steht.
Dies erschwert weltweit die Arbeit verschiedenster
AktivistInnengruppen, deren Einsatz
für mehr Gerechtigkeit von den grossen Medien systematisch
übersehen und deren Anliegen u.
Aktivitäten gefiltert, verzerrt oder gar nicht dargestellt werden -
solange es nicht
'ins Bild passt'.
Um solch massive 'Lücken', die jede komplexere Wahrheitsfindung
verhindern, auszufüllen,
begannen Menschen in den verschiedensten Teilen der Erde
alternative Informationskanäle u.
Verbreitungswege aufzubauen wie z.b. Untergrundmagazine, freie
Radio- u. Fernsehsender,
unabhängige Filmproduktionen etc.
Diese Ansätze zu vernetzen und dadurch auch in ihrer globalen
Gegenpräsenz zu verstärken war
dann einer der Hauptgedanken, die zur Entstehung von indymedia
führten.
indymedia/IMC trat unter diesem Namen und den damit verbundenen
Medienstrategien
(wichtige Schwerpunkte: Internet / Open Posting ) im November '99
in Seattle anlässlich
der Proteste gegen die WTO und globalen Kapitalismus an die
Weltöffentlichkeit, indem die
IMC-Seite während dieser Zeit eine minutiöse Berichterstattung von
AktivistInnen über
das Geschehen vor Ort lieferte.
Das Internet bot hier die Möglichkeit, unabhängig vom einzelnen
Individuum einen massiven
Informationsfluss zu koordinieren, eine Diskussionsplattform zu
bieten und somit in
Kooperation mit anderen Medienkanälen grösstmögliche
Öffentlichkeit zu schaffen.
Seitdem entstanden v.a im Zusammenhang mit politischen
Grossveranstaltungen weltweit immer
mehr neue indymedia-Zentren, die sowohl regional als auch
international alternatives
Nachrichtenmaterial veröffentlichen.
aus: http://de.indymedia.org/static/ms.shtml, 05.04.2010
by
Mausezahn
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Apr 05, 2010 03:10 PM
Avaaz ist eine neue globale Internetbewegung, die mit
demokratischen Mitteln für eine gerechtere Welt kämpft.
Weltweit wünschen sich Menschen an
sich grundsätzliche Verbesserungen: den Schutz der Umwelt, die Achtung
von Menschenrechten und die Bekämpfung von Armut, Korruption und Krieg. Gleichsam
bedeutet Globalisierung ein enormes demokratisches Defizit, da
Entscheide auf internationaler Ebene von wenigen politischen Eliten und
unverantwortlichen Unternehmen getroffen werden und zumeist nicht den
Meinungen und Wertvorstellung der Weltbevölkerung entsprechen.
Dem technologischen Fortschritt durch das Internet ist es zu
verdanken, dass sich Menschen weltweit einfach und schnell vernetzen
können. Eine neue Form der Internetbasierenden Mobilisierung gibt
Bürgern eine Stimme und verändert die politische Landschaft in
Australien, den Philippinen und in den Vereinigten Staaten von Amerika. Avaaz
nutzt diese neue Form grenzüberschreitender Kommunikation, um Millionen
Menschen rund um den Globus eine Stimme zu verleihen, um dadurch
Entscheidungsprozesse auf internationaler Ebene zu beeinflussen.
Auf diesem Weg wurde Avaaz schnell eine breitgefächerte Gemeinschaft von
Menschen unterschiedlichster Nationen, Kulturen, Herkunft und
Altersgruppen.
Der Kern der
Funktionsweise ist die in 13 Sprachen verfügbare Email-Liste. Nachdem
man sich in die Liste eingeschrieben hat, erhält man automatisch
Benachrichtigungen über aktuelle weltpolitische Ereignisse und die
Möglichkeit konkret etwas zu verändern. Dadurch ist es dem
Avaaz-Netzwerk in kürzester Zeit möglich, durch Unterschriftensammlungen
oder über Botschaften an politische Entscheidungsträger Druck zu
erzeugen, um den Standpunkt einer Vielzahl von Menschen deutlich zu
machen. In wenigen Stunden werden Tausende von Nachrichten an politische
Entscheidungsträger gesendet, um sie beispielsweise aufzufordern
wichtige Klimaverhandlungen
zu retten. Unterschriftensammlungen erlaubten es in kürzester Zeit
starke Solidaritätsbotschaften zu senden und
Spendenaktionen unterstützen diverse Gruppen mit mehreren
Hunderttausend Euros, Dollars und Yen.
http://www.avaaz.org
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Mausezahn
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Apr 05, 2010 02:50 PM
Die neue Weltordnung,
Autoren: Michael Hardt, Antonio Negri

"Empire" ist eine politische Diagnose des postmodernen Kapitalismus im
Zeitalter der Globalisierung. Die Phase des Imperialismus ist zu Ende,
abgelöst wurde er vom "Empire", einem Weltreich ohne Zentrum und mit
umfassendem Herrschaftsanspruch, das in seinem rastlosen Drang nach
Ausdehnung jeden nationalstaatlichen Rahmen sprengt. Zugleich ist es ein
Reich vollendeter Totalität, in dem es keinen moralischen oder
kritischen Standpunkt von "außen" mehr gibt. Es verfügt über eine
biopolitische Maschinerie, die jeden Einzelnen kontrolliert. In den
Arbeitsformen der "New Economy", wo intellektuelles Wissen und die
Hoffnung auf eine bessere Welt zusammenfließen können, verorten die
Autoren ein neues "Proletariat". In ihrer Analyse entwickeln sie den
Gedanken der Vielheit der Menschen, die nach Wegen zu einer neuen
Gesellschaft sucht.
by
Mausezahn
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Apr 05, 2010 02:23 PM
Ein Wagenplatz ist eine Wohnsiedlung aus mobilen Fahrzeugen,
meist Bauwagen.
Wagenplätze entstanden beispielsweise nach dem zweiten Weltkrieg, als
Flüchtlinge keine andere Unterkunft hatten. Aus dieser Zeit stammen
auch Gesetze, die später das Wohnen in Bauwagen (mit Ausnahmen)
untersagen.
Die heutigen Wagenplätze sind, ähnlich wie viele besetzte Haäuser Orte alternativer Kultur. Diese Wagendörfer
entwickelten sich Mitte der 1980er Jahre aus der Hausbesetzerszene. Oft
werden Wagendörfer von den Grundbesitzern und Behörden nur geduldet und
sind ständig in Gefahr, geräumt zu werden. Bewohner betrachten das Leben
in Wagendörfern als einen „Ausstieg aus der konsumorientierten
Gesellschaft“ und einen „Schritt hin zu selbstbestimmter Lebensweise“,
aber auch als Möglichkeit mobilen Lebens. Man findet auf den Plätzen
manche fantasievolle Eigenbauten.
Einige Wagenplätze befinden sich auf illegal besetzten Flächen,
andere haben Mietverträge mit der jeweiligen Stadt, fast alle haben
einen Strom-, Wasser- und Abwasseranschluss. Die Bewohner haben diese
Wohnform selbst gewählt.
Gegner hinterfragen etwa die hygienischen Zustände auf Wagenplätzen
oder den legalen Status und fordern Verbote und Räumungen. So wurde im
Hamburger Konflikt um den Baumbule-Wagenplatz von der Stadt die Forderung erhoben, die
Bauwagenbewohner sollten einzeln ihnen angebotene Wohnungen am Stadtrand
beziehen, oder andernfalls außerhalb Hamburgs gemeinsam im ländlichen
Gebiet leben.
Befürworter des Bauwagen-Lebensstiles verweisen auf die geringen
Lebenshaltungskosten, die Möglichkeit zur Mobilität,
das soziale Leben im Gegensatz zur Vereinzelung in der Single-Wohnung, und
fordern Toleranz für selbstbestimmtes Wohnen und die Legalisierung ihrer
Wohnform.
Im Hamburger Konflikt forderten sie das Recht auf Teilhabe an der Stadt,
die Respektierung ihrer Lebensform und die Abschaffung der
Bauwagengesetzgebung.
Durch ihren sozialen und politischen Anspruch unterscheiden sich
Wagenplätze von den ökonomisch begründeten Trailer-Parks.
http://wagenplatz.at/
by
Mausezahn
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Apr 05, 2010 02:10 PM

WAS SIND INFOLÄDEN?
- Inhalte und Struktur -
Die Bandbreite der in Infoläden vertretenen
Inhalte reicht von
Flüchtlingspolitik und Antifaschismus über Feminismus und Gender bis
hin
zu Repression, Knast und Gefangene, soziale Kämpfe, linksradikale
Politik im Allgemeinen, Globalisierung, sowie
Internationalismus,
Antinationalismus, Drogen, (Sub-) Kultur und vielem mehr (wobei
die
Reihenfolge nicht hierarchisch und abschließend gemeint ist).
Infoläden werden genutzt und getragen von
Menschen mit
unterschiedlichsten politischen Überzeugungen aus dem undogmatischen
linksradikalen Spektrum. Hier wurden und werden Informationen
zumeist in
Form von Zeitschriften, Broschüren und Flugblättern aber auch
Büchern, Videos und Ton- und Datenträgern gesammelt, diskutiert und
verbreitet.
Die Arbeit umfasst aber auch die Organisation und/oder Teilnahme
von
Aktionen, Veranstaltungen und Demonstrationen zu
unterschiedlichen
Themen und die Platzierung linker Inhalte und Debatten in
derÖffentlichkeit.
- Geschichte -
In den 80er Jahren (im Osten ab Anfang der 90er)
sind in immer mehr
Städten in der BRD, aber auch international, Infoläden entstanden. Die
Entstehung der Infoläden hängt unter anderem damit zusammen, dass der
Austausch und die Diskussion von und über staats- und
gesellschaftskritische Themen be- und verhindert wurde und wird.
Somit
sind Infoläden auch ein Versuch, entgegen der kapitalistischen
Verwertungslogik, zu informieren, Machtverhältnisse zu
thematisieren und
diesen entgegenzutreten.
Ein weiterer entscheidender Punkt war und ist
auch das immer weiter um
sich greifende Wegfallen von selbstbestimmten, linksradikalen
Orten und
Plätzen, in den 80ern vor allem in Form der (ehemals) linken
Buchläden.
In den 90ern war dies eher das Wegfallen autonomer Zentren und
besetzter Häuser, die meist auch ihren Teil in der linksradikalen
Kommunikations-
und Informationsstruktur inne hatten. Einen weiten Teil dieser
Aufgaben
haben Infoläden übernommen.
- Selbstverständnis -
Infoläden begreifen sich als Teil autonomer
Organisierung. Sie streben
eine Vernetzung mit Gruppen aus der eigenen Stadt und darüber hinaus
an,
organisieren sich aber auch auf regionaler und länderübergreifender
Ebene mit anderen Läden. Zum einen werden so durch diese hierarchisch flach organisierten Strukturen Informationen erhalten, die vom
herrschenden Diskurs unterdrückt werden. Zum anderen ist es
dadurch
möglich, Erfahrungen und Standpunkte auszutauschen und zu
diskutieren,
die wiederum für neue Konzepte und Ideen nutzbar gemacht werden
sollen.
by
Mausezahn
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Apr 05, 2010 01:55 PM
Die Fahrrad Selbsthilfe Werkstatt im 15.
Die Fahrradküche ist ein öffentlich zugänglicher Raum in der
Goldschlagstraße 8, in 1150 Wien (Stadtplan), der eine Werkstatt, eine Küche und ein
Wohnzimmer (einen Veranstaltungsbereich) beherbergt. Die juristische
Basis ist ein Verein. In Theorie und Praxis jedoch sollten sich alle
Mitwirkenden als Teil eines hierarchiefreien und offenen Kollektivs
verstehen. Das Projekt verfolgt keine kommerziellen Interessen, aber wir
müssen natürlich unsere anfallende Kosten (Miete, Werkzeug, Propaganda,
Küche etc.) decken.
Wir sind ein Verein zur Förderung der Fahrradkultur in Wien und
wollen einen sehr niederschwelligen, spassvollen, selbstbewussten und
verantwortungsvollen Zugang zum Thema Fahrrad anbieten. In der
Bikekitchen kann mensch Fahrräder reparieren und kaputt machen, zerlegen
und daraus Choppers (Tallbikes, Longbikes, Einräder, Lastenräder,
Anhänger, etc…) konstruieren. In der Bikekitchen haben wir eine Menge
gebrauchte Ersatzteile und auch Räder, die mit eigenem Aufwand
fahrtauglich gemacht werden können. Weiter kannst du Aufgußgetränke
bereiten und Weinflaschen entkorken, ein Brot toasten oder gleich für
alle kochen, um im Anschluss gemeinsam zur Demo zu fahren.
Wichtige weitere Schlagworte:
Antikapitalistisch, Feministisch, Antisexistisch, Antirassistisch,
Kollektiv, Plenum, Konsens, Criticalmass, Fuhrpark, (Raum)Gestaltung,
DIY, Soli, Schablonen/Stencil, Dumpstern/Kontainern, Bar, Beisl, Cafe,
Fachliteratur, Archiv, Fahrradfetischismus, Bike Art, Bike Fun, Bike
Kill, Joustings, Bike Polo, Nachtfahrten, Demoperformance, Aktionen,
Screen Printing, Workshops, Ausflüge, Karawanen, Filme u. Videos schaun
und machen, Hörspielabende, Schrott sammeln, Lesekreis, Konzerte,
Auflegerei, Experimente aller Art, …
http://bikekitchen.net
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